Vorstandsneuwahl am 6. Mai 2022

 

Wegen hohen Inzidenzen wurde die Jahreshauptversammlung schriftlich durchgeführt und die anstehende Vorstandswahl auf das Frühjahr verschoben, um Risiken zu minimieren.

 

Zu aller Überraschung war die Position des 1. Vorsitzes neu zu besetzen, gewählt wurde Inge. Schriftführer und 2. Vorsitzender ist jetzt Wolfgang, der diese Position schon einmal inne hatte. Glücklicherweise war unsere zuverlässige und langjährige Kassenführerin Erika bereit, nochmals anzutreten. Als Beisit-zerinnen fungieren nun Waltraud (Wiederwahl) und Johanna (neu). Rosi stellte sich als stellvertretende Beisitzerin zur Verfügung.

 

Dieses Team wird den Verein für zwei Jahre vertreten und die Beschlüsse in den Mitgliederversammlungen vorbereiten.

 

 



Vereinskonzept  (Auszüge)

Vorbemerkung

 

Eine neue Generation von Menschen jenseits der Lebensmitte - zeitlebens schon ihr Leben selbst gestaltend - unternimmt Schritte, um den Herausforderungen der demographischen Entwicklung begegnen zu können: Es gibt mehr ältere Menschen als in früheren Gesell­schaften, und sie sind länger aktiv und leistungsfähig. Immer mehr neuartige Wohnprojekte entstehen in Form von Hausge-meinschaften, die

  • die traditionellen Angebote für das Wohnen in späteren Jahren optimieren

  • auf Erhaltung und Unterstützung des eigenen Potentials zielen

  • eine selbstbestimmte Form des Lebens auch für den Lebensabschnitt Alter und die Verantwortung für das eigene Leben ermöglichen und würdigen

  • durch gemeinschaftliches Leben die seelische und körperliche Gesundheit länger erhalten und dadurch den Bedarf von Pflegeeinrichtungen mindern.

Dem vorliegenden Konzept liegt die Verantwortung für sich selbst, für die zukünftige Haus­gemeinschaft sowie insgesamt für unsere Gesellschaft zugrunde. Die bisherigen Modelle für Leben und Wohnen von Menschen nach der Lebensmitte sind unseres Erachtens nicht aus­reichend. Die Umsetzung unseres Konzeptes wird dazu beitragen, einerseits die nachkom­menden Generatio­nen finanziell nicht übermäßig zu belasten und andererseits die Lebens­qualität der Mitglieder der Hausgemeinschaft zu erhalten, ihnen die Teil-habe am gesellschaft­lichen Leben und das Einbringen unserer Fähigkeiten für die Gesellschaft möglich zu machen – eine Win-Win-Situation für alle Generationen.

 

1. Unsere Hausgemeinschaft:

  • 22 seniorengerechte und barriere­freie Mietwohnungen, davon 14 einkommensorientiert gefördert, sowie ein gemeinschaft-licher Be­reich für alle:
    Jede Wohneinheit finanziert 4,42 qm Gemeinschaftsräume mit, das ergibt insgesamt fast 100 qm mit einem großen Raum samt offener Küche als Treffpunkt, einem Gästezimmer und einem zugehörigen Badezimmer

  • Das ehemalige Betriebsgebäude wurde umgebaut durch einen Bauträger, teilweise mit Fördermitteln des sozialen Wohnungsbaus und nach modernen Energiestandards (KfW 70)

  • Jede Wohnung hat einen Balkon oder eine Terrasse nach Süden

  • Gartenfläche zur gemeinsamen Gestaltung und Bewirtschaftung um das Haus

  • Carsharing wurde wegen mangelnder Umsetzbarkeit wieder verworfen

  • Achtsamer Umgang miteinander und gegenseitige Unterstützung, bei Bedarf selb­stän­dige Organisation von Hilfe

  • Gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Aktivitäten (z. B. Nachbarschafts­pflege, Ausflüge, kulturelle Veranstaltungen, Reisen).

2. Die Beteiligten ...

 

3. Unsere Ziele

  • Gemeinschaftliches und selbstbestimm­tes Leben in verschiedenen Altersstufen bei gleichzeitig größtmöglicher Autonomie der Einzelnen

  • Gemeinsame Aktivitäten und gegenseitige Unterstützung im Bedarfsfall

  • Vernetzung mit anderen Wohnprojekten durch den erfolgten Beitritt zum Dachverband DER HOF – Wohnprojekte Alt und Jung e.V.

4. Standort und Gebäude ...

 

5. Die Organisation ...

 

5.3. Inhalte / Hilfe- und Nutzungskonzept

Inhalt des Wohnprojektes ist neben Wahrung der Eigenständigkeit das gemeinschaft­liche Handeln miteinander und füreinander. Dies beinhaltet auch die Verant­wortung für die in Zusammenhang mit dem Wohnen auftretenden Aufgaben, die möglichst gleichmäßig auf alle Be­wohnerInnen aufgeteilt werden.

Daneben stehen die freiwillige Unternehmung gemeinschaftlicher Aktivitäten und – im Bedarfsfall – die aktive Sorge füreinander.

Gegenseitige Hilfeleistungen, wie z. B. Versorgung mit Mahlzeiten und mitmensch­liche Begleitung zielen auf Vermeidung oder Verkürzung von Krankenhaus- oder Heim­auf­enthalten sowie damit verbundene kostspielige Ausgaben. Weitergehende Pflegeleistungen können von den Mitbewohnern nicht erwartet werden.

Im Bedarfsfall kann zusätzliches Fachpflegepersonal engagiert werden. Alternativ kann bei angestiegenem Pflegebedarf gemeinsam eine Pflegekraft angestellt werden.

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